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#SarahYesBDSM #SarahNoBDSM … in the making

Es ist eine spannende Reise in meinen Kopf, was ich mir da aufgebürdet habe. Diese vom ehemaligen cis männlich abzutrennen ist wahrscheinlich nicht wirklich möglich. Das gleich mal vorweg. Jedenfalls werde ich folgende Hashtags benutzen: #SarahYesBDSM und #SarahNoBDSM Es ist mir wichtig, dass ihr diese Hashtags muten könnt, falls euch das lieber ist. Auch werde ich nicht alles in einen Tweet packen können und daher eher *.txt-Dateien verlinken, die auf meinem Blog liegen werden. Am Ende werde ich einen guten „Stand der Dinge“ über mich selbst haben. Das wird dann auch in mein Profil auf @JOYclub_de Einzug finden. Tatsächlich mache ich das vollkommen ohne einen Auftrag meiner Herrin @LaMadameDomme. Und von den Gedanken, die ich jetzt schon habe, wird es eine Mischung aus „Been here – done that“ und „Nice to do“ und „Absolutely Wanted!“ werden. Enzyklopedia Sarah Blumentia 😉 Oder so 😀 … eot

Quelle:


Und da steht ja dann auch in diesem Thread bei Twitter, den ich oben einfach einkopiert habe, auch schon alles drin. Ist ja auch nicht jede(r) auf Twitter, der meinen Blog liest. Irgendwie wird das eine Blogparade mit mir selbst und ich freue mich auf diese Reise. Sexualität ist für mich nicht einfach ein Ding, dass sich ändert. Und um 100% umschlägt, nur weil ich jetzt eine trans Frau bin. Erfahrungen aus der cis männlichen Vergangenheit haben mich ebenso geprägt und diese Dinge habe ich ja auch alle erlebt und genossen. Mir ist auch klar, dass es Menschen geben wird, die das nicht verstehen. Und sie werden hinter ihren Schlossaccounts über mich reden und ablästern. Ich kann das nicht ändern, aber ich sage auch, wer ein Problem mit mir lösen will, der darf mich gerne ansprechen. Wer nur über mich aber nicht mit mir spricht, hat nur ein Problem mit seinem/ihrem Ego.

Eine ehemalige Sub aus meiner cis männlichen Vergangenheit hat mir mal gesagt, dass sie heute im Prinzip die Sub ist, welche sie vor ihrer Transition niemals haben konnte. Dies wurde auch von einer anderen Sub mit dem gleichen Transitionsprozess bestätigt. Und nun komme auch ich zu dem Schluss, dass das richtig sein kann. Sagen wir es so, dass ich nicht überzeugt werden muss, Dinge zu tun, die „eine Frau nicht tun würde“. Ich mache am Ende fast alle Dinge mit, die mir nicht weh tun (psychisch und physisch) und ich denke darüber nicht nach. Mir fehlt dieses ansatzweise „nicht mit mir im reinen sein“ einfach. Ich bin die, die ich bin und eine andere Version gibt es von mir nicht. Wahrscheinlich ist genau diese Haltung zu mir selbst auch die Summe der Erfahrungen, die ich machen konnte. Dass ich über ein „Stell Dich doch nicht so an!“ bis zu „Kein Problem, dann lassen wir das.“ alle Facetten durchgemacht habe. Und nun bin ich diese Frau, die sich nicht anstellt, aber auch froh darüber ist, wenn gewisse Dinge nicht geschehen.

Da mag sicherlich bei einigen ehemaligen Subs ein Geschmäckle aufkommen lassen und sie darin bestätigen, dass sie niemals genug waren. Wahrscheinlich werde ich 100 mal sagen können, dass das nicht stimmt. Aber ich kann gegen diese Emotionen nichts machen. Wenn ich ehrlich mit mir umgehe, dann muss ich auch authentisch bleiben, denn nur so bekomme ich diesen Weg hin. Diesen Weg zu mir.


… und nun werde ich mich mal an die Entwürfe begeben.

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