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Make up #ProjektDings

Last updated on 30. August 2021

Was ist schon Make Up? Brauche ich das? Oder will ich das?

Unbedingt!

Für mich als trans Frau ist es, wie für einige andere trans Frauen auch, ziemlich wichtig als weiblich konnotiert zu werden/sein. Eins soll auf den ersten Blick eine Frau sehen und nicht verunsichert nachfragen müssen. Ich beneide androgyne Menschen, welchen dies klick klack gelingt. Ich bin das nicht.

Mein morgendliches Ritual dauert ca 30 Minuten. Nach dem Zähneputzen und Rasieren trage ich einen Concealer auf die Haut und verteile diesen gleichmäßig in meinem Gesicht. Das ist notwendige Grundierung, damit die sichtbaren Anzeichen, fast ständigen, Nassrasieren nicht sichtbar bleiben. Dazu kommt eventuell noch Lippenstift, mal mehr oder weniger, je nach Tagesform. Es ist unerlässlich für mich, aber es ist keine Last. Ich mache das gerne und ich denke, dass ich bis zum Ende des Jahres mein Gesicht insgesamt so im Griff habe, dass noch Lidschatten und Eyliner dazu kommen. Aber letzteres muss ich noch üben und die richtigen Produkte finden. Schließlich habe ich keinen Bock mich mehrmals am Tag aufhübschen zu dürfen. Es sei denn, dass ich ein Date habe 😉

Tatsächlich werde ich mich beraten lassen und eventuell die Wimpern färben oder verlängern lassen. Eins nach dem anderen.


Sarah mit Draculagebiss


Make up ist für mich ein so wesentlicher Bestandteil meiner Routine geworden, dass ich mich unwohl fühle, wenn ich es lasse. Aber um die Haut zu schonen, lasse ich es Mittwochs und Sonntags sein. Sonntags wird auch nicht rasiert. Wie sich das dann alles mit Beginn der Hormontherapie einfindet, werde ich dann sehen. Denn vieles hängt auch davon ab, wie sich meine Gesichtszüge durch die Hormoneinnahme verändern. Und da möchte ich nicht unnötig Geld ausgeben.

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