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Schleichender Abschied #Sexarbeit

Es wissen bisher nur wenige, aber ich werde mich langsam aus der aktiven Sexarbeit raus schleichen. Der Grund dafür ist keinesfalls, dass ich nicht gerne Sexarbeiterin bin, sondern das ich mir einfach überlegen muss, welchen Tod ich angesichts meiner ehrenamtlichen Aktivitäten sterben muss. Seit ich Vorständin im BesD e.V. bin und dort die Mitarbeiter*innen betreue hat sich meine Zeit zwischen Hauptjob, Sexarbeit und politischer Betätigung insgesamt derart verwenigt, dass ich als private Person beinahe aufgehört habe zu existieren. Da ich aber auch ehrenamtliche Dinge richtig und vollständig machen will, habe ich aufgehört in der Sexarbeit neue Kunden anzunehmen und werde somit in den kommenden zwei Jahren nur noch Stammkunden betreuen und die Zofe (https://madame-simone.de/die-madame-und-ihre-zofe/) sein.

In 2023 werden mehrere Ereignisse zusammen fallen. Die GaOP hoffentlich und damit auch ein neuer Personalausweis, ebenso läuft dann mein Hurenausweis aus. Damit verliere ich als Sexarbeiterin eine gewisse Spezialität in der Nische, die ich bediene. Natürlich könnte ich mir neue Kunden suchen, aber ich denke, dass ich das nicht mehr möchte, denn der Aufbau einer neuen Stammkundschaft ist gerade im Alter nicht so einfach, wie eins glaubt. Vielleicht werde ich nach der GaOP noch weiter den Hurenausweis beantragen, aber nur um Kolleg*innen auf Anfrage auszuhelfen. Mal schauen.

So … nun wisst ihr Bescheid. Und meine BDSM-Escort-Webseite geht dann die Tage auch vom Netz, da ich dann nur noch bei Madame Simone und auch der Freundschaft wegen im „Chez Amanda“ Werbung laufen habe.

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