Zufriedenheit #ProjektDings #stikongress2022

Vom 23.06.2022 bis zum 25.06.2022 war ich auf Einladung der https://www.stiftung-gssg.org/ Referentin für Trans* und sexuelle Gesundheit im Rahmen des https://www.sti-kongress2022.de/ veranstaltet durch https://www.dstig.de/ und ich verarbeite immer noch alle wissenschaftlichen, aber auch persönlichen Eindrücke dieser Veranstaltung.


Star und Sternchen - Sarah und Madita
Star und Sternchen – Sarah und Madita (https://twitter.com/MsOeming)
Zum einen natürlich meinen ganz persönlichen Fangirl-Moment mit Madita Oeming, dem ich sehr entgegen gefiebert habe. Und wechselseitiges Fangirling existiert tatsächlich, aber das ist eine andere Maus 😉
Ihre steile These, dass Porno eben kein Kafka-Roman sei gepaart mit der Erkenntnis, dass feministischer Porno sich nicht darin erstreckt, einen Weichzeichner auf die Linse zu legen, sondern sich vor allem in der Produktion selbst darstellt und über Arbeitsbedingungen am Set nachdenkt und im Ergebnis die üblichen Vorstellungen von Mainstream-Porno aufzubrechen versucht. Den übrigens niemensch sieht, so ähnlich wie eins auch nie TuttiFrutti auf RTL angeschaut wurde. Ja, das ist nur Ihnen peinlich (Zitat: Johanna Weber, BesD e.V.)

Das RKI berichtet aktuell über den Stand der Affenpocken.
Das RKI berichtet aktuell über den Stand der Affenpocken.
Ganz besonders hervorzuheben war auch der Beitrag des https://www.rki.de/ zum Thema https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Affenpocken/Affenpocken.html, welcher sich tagesaktuell darüber „beklagte“, dass das Institut sich nach etwas mehr als zwei Jahren eigentlich eine „gemütliche Sommerpause“ gönnen wollte, aber die S3-Labore nun wieder fast 24/7 gefüllt seien, um die Evidenz des Extraktes auszulaborieren. Auf der einen Seite ziemlich ungeplant, auf der anderen Seite sei dies eben auch ihr Job. Mit dem persönlichen Hinweis von mir nicht alles zu glauben, was in der Presse zum Teil nur verkürzt dargelegt wird.

Nathalie Eleyth
Nathalie Eleyth (http://www.ev.rub.de/cg-jaehnichen/mitarbeiterinnen.html.de)
Dissertationsprojekt:
„…denn sie hatte ihr Angesicht verdeckt“
Prostitution in biblisch-theologischer, ethischer und gendertheoretischer Perspektive.Eine ganz phantastische Frau, welche uns sehr anschaulich darlegte, dass aufgrund der Bibel alleine keine wirklich haltbare und faktenbasierte Sicht auf Sexarbeit möglich sei, wie uns viele Menschen, die sich eben auf das Bild der Frau aus der Bibel beschränken, glauben machen möchten. Und weil der EKD seine letzte Denkschrift zu diesem Thema im Jahre 1971 getätigt hat, hat sie sich dieser Sache auch angenommen.

Und mein Beitrag?
Mein Vortrag zu Trans_* und sexueller Gesundheit. So ganz ohne Kontext ist dieser vielleicht nicht zu verstehen, aber ich berichte darüber in meinem Podcast, der hier unten verlinkt ist.

Unterm Strich bin ich müde, erschöpft und kaputt, aber sehr sehr sehr zufrieden über all die vielen Kontakte. Man hat mich angesprochen, ob ich nicht mal als trans Person vor Lehrer*innen sprechen mag und wurde pro forma auch eingeladen auf einem Symposium von Gynäkolog*innen zu erscheinen. Offensichtlich hat mein unwissenschaftlicher Vortrag einige Türen geöffnet durch welche ich tapfer durchgehen mag.


https://youtu.be/ofXUi1Wb5o8

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