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Halsband … Unbedingt, weil … #Reprise

Last updated on 30. September 2020

… zuerst erschienen am 12.07.2020 auf #TheTrainingOfO https://training-of-o.de/blog/. Dort nun auf privat gestellt.


#Blogwars mit https://neediesblog.wordpress.com/ und https://madeformisbehaviour.wordpress.com/


Zum Thema: https://neediesblog.wordpress.com/?p=1973 https://madeformisbehaviour.wordpress.com/2020/07/12/das-halsband-unbedingt-weil/


Die Sache mit dem Halsband. Verzwickt und verzwackt. Geliebt und Gehasst. Gewollt und nicht getragen. Also irgendwie nicht Ying und Yang. BDSM ohne Halsband? Geht das überhaupt? Auf der einen Seite könnte ich das einfach abkürzen und sagen: Ohne ist nicht. Tschüss. Auf der anderen Seite ist es dennoch zu kurz gesprungen. Weil ohne ist eben auch. Hä?


Es gibt viele Gründe kein Halsband zu tragen. Der traurigste ist, keines zu haben / zu erhalten, obwohl man das möchte. Zweitdoofst ist eines zu haben, aber im privaten Rahmen fürchtet man ein Outing / doofe Fragen und hinter einem Bankschalter geht es erst recht nicht. Drittdoofst ist, dass man zwar eines hat, aber es aus gesundheitlichen Gründen nicht tragen kann, weil plötzlich eine Allergie daher kommt und Leder zB nun nicht mehr geht. Viertdoofst ist es, dass man zwar eines hat, aber es einem nicht gefällt, weil es zu breit, schmal, dick, dünn oder sonst wie ist. Für mich gehört ein Halsband ins BDSM, wie die Luft zum Atmen. Ein Halsband gehört an den Hals einer Sub, Sklavin oder „O“. Und, es muss geschenkt sein von der jeweiligen Herrschaft. Es darf nicht selbst erworben sein. Ein Halsband gehört nicht an den Hals der Herrschaft, denn es symbolisiert (wie das Original eben), dass man jemanden im übertragenen Sinn gehört. Das Halsband ist die Verbindung zur Herrschaft und trägt man es nicht, dann ist man nackt. Egal, was man gerade anhat. Halsband zu tragen ist eine Haltung zu sich selbst und äußerer Eindruck einer inneren Verbundenheit. Ähnlich wie ein Ehering. Es ist nicht beliebig und austauschbar. Es gibt viele Halsbänder, aber das hier ist … meins. Und ja, das meine ich auch so. Ein Halsband ist auch, für mich, nichts, was man sich erdienen muss. Sub bekommt es an Tag Eins, wenn die D/s-Beziehung offiziell beginnt.


Ich möchte niemandem vorschreiben, was er am Hals trägt, denn es gibt halt Menschen, die gerne etwas Enges am Hals tragen, obgleich eher dominant unterwegs. Aber es irritiert mich immer wieder aufs Neue. Wohwissend, dass gerade in der Goth-Ecke Menschen Halsbänder tragen, ohne irgendeinen Bezug zu BDSM zu haben. Ebenso habe ich eine ziemlich, vielleicht defekte Einstellung zu „Chokern“. Eine Frau, die etwas Enges am Hals trägt, triggert mich mehr als dicke Titten. Ich Muss Da Hin Schauen. Gottlob bin ich schon groß und nehme Menschen mit Chockern daher grundsätzlich nicht so richtig wahr. Bis eben auf diejenigen von denen ich weiß, dass Subsein vorliegt, aber Mangels Herrschaft eben kein „richtiges“ Halsband greifbar ist. Mit diesen Menschen leide ich immer sehr. Sie tragen selbst gekaufte Halsbänder als Zeichen ihrer Sexualität, aber eigentlich sind sie nicht wirklich was wert. Vor allem dann nicht, wenn man diese eigenen Halsbänder auch dann noch trägt, obwohl Herrschaft im Hause ist. Und der ein Halsband total egal ist. Zur Hölle mit diesen Herrschaften.


Wohlgemerkt: In einer funktionierenden D/s-Beziehung ist man auch Dom und Sub, wenn man gerade keines an hat oder nicht die Spielklamotten trägt. Mehr fällt mir zu dem Thema auch nicht so richtig ein. Oh eines vielleicht: Welches Halsband tragen eigentlich „Polysubs“? Immer das der jeweiligen Herrschaft? Oder immer das der Hauptherrschaft?

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